16 Pflichtspieltore bei 48 Einsätzen sind beileibe keine schlechte Saisonbilanz für eine Neuverpflichtung. Von Pierre-Emerick Aubameyang wird aber bei Borussia Dortmund mehr verlangt. Trainer Jürgen Klopp ist von der wenig effektiven Defensivarbeit des Gabuners alles andere als begeistert. Zum Ende der Saison vertraute der impulsive Coach daher eher Winter-Neuzugang Milos Jojic, der zwar nicht so viel Torgefahr ausstrahlt, defensiv aber eine Bank ist.
Der BVB soll daher nicht abgeneigt sein, den Flügelflitzer nach nur einer Spielzeit wieder zu verkaufen. Vor allem die AS Rom hat dem Vernehmen nach die Fühler ausgestreckt. „Walter Sabatini (Sportdirektor der AS Rom, Anm. d. Red.) mag ihn.
Es ist allerdings sehr schwierig, ihn von Borussia Dortmund loszueisen, da er noch lange unter Vertrag steht“, verrät Aubameyang-Berater Oscar Damiani dem italienischen Journalisten ‚Gianluca Di Marzio‘, „wie auch immer, der Spieler würde gerne wieder zurück nach Italien gehen.“
Mit seiner Schnelligkeit hat Pierre-Emerick Aubameyang für Furore gesorgt
Aubameyang stammt aus der Jugend des AC Mailand. Nach mehreren Leih-Engagements in Frankreich wurde der 25-Jährige 2012 für 1,8 Millionen Euro an die AS Saint-Étienne verkauft. Ein Jahr später investierte der BVB rund 13 Millionen Ablöse in den pfeilschnellen Flügelflitzer.
Wenn die ‚Roma‘ Aubameyang tatsächlich an den Tiber lotsen will, müssen sie wohl mindestens ebenso viel investieren wie der BVB vor einem Jahr. Sollte das Ablöseangebot aber stimmen, wäre ein Wechsel des Rechtsaußen zu den ‚Giallorossi‘ längst nicht mehr ausgeschlossen.

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