Monday, February 23, 2015

Reus träumt von Meisterschaft mit Dortmund

Nach seiner Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund will Nationalspieler Marco Reus mit dem BVB unbedingt einmal deutscher Meister werden.



Nach seiner Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund will Fußball-Nationalspieler Marco Reus mit dem BVB unbedingt einmal deutscher Meister werden. "Das ist und bleibt ein großes Ziel. Ich will einmal erleben, was dann hier in dieser Stadt passiert", sagte der gebürtige Dortmunder im Interview mit dem kicker (Montagausgabe). "Dafür gebe ich alles. Und ich habe ein großes und starkes Gefühl, dass wir das auch irgendwann schaffen werden."

Nach drei Siegen in Serie und dem Sprung aus dem Tabellenkeller lobte Reus die Verantwortlichen des Vereins. "Die Ruhe, die der BVB in der Krise nach innen und außen ausgestrahlt hat, zeigt die Stärke dieses Klubs. Hier ist niemand umhergeirrt und hat Aussagen getätigt, die in die falsche Richtung weisen. Borussia Dortmund ist sachlich geblieben."

Reus hatte seinen Vertrag bis Juni 2019 trotz einer Ausstiegsklausel im Sommer verlängert. "Ich habe mich so entschieden, weil die Borussia am besten für mich ist. Dortmund ist meine Heimatstadt, hier wohnt meine Familie, hier habe ich meine Freunde. Und nebenbei bemerkt gibt es ja noch ein Leben nach dem Fußball", sagte Reus.


Tuesday, July 8, 2014

WM-Spezial – die Top-Elf der Viertelfinals

Bei den WM-Viertelfinals in Brasilien haben sich die absoluten Top-Nationen ausnahmslos durchgesetzt. In der Runde der letzten Vier kommt es somit zu den Klassikern Brasilien gegen Deutschland und Niederlande gegen Argentinien. FussballTransfers präsentiert die Top-Elf der Runde der letzten Acht, in der auch einige DFB-Spieler stehen.


Tor

Manuel Neuer (28/Deutschland): Von Runde zu Runde verschärft sich der Eindruck, Neuer könnte so gar nichts aus der Ruhe bringen. Ob in der Strafraumbeherrschung, auf der Linie oder mit dem Fuß – der Bayern-Keeper beherrschte auch beim Weiterkommen gegen starke Franzosen sämtliche Facetten des Torhüter-Spiels. Bleibt zu hoffen, dass dem neuen deutschen Titan nicht Ähnliches widerfährt wie seinem Vorgänger Oliver Kahn vor zwölf Jahren. Damals hatte der heutige TV-Experte das Team mit tollen Paraden quasi im Alleingang ins WM-Finale geführt, patzte aber dort entscheidend gegen Brasilien.
Abwehr

Abwehr

Philipp Lahm (30/Deutschland): Einige Minuten brauchte der deutsche Kapitän, um sich in seinem Kerngeschäft auf der rechten Abwehrseite wieder zurechtzufinden. Anschließend spielte er wieder einmal nahe an der Perfektion. Frankreichs Shootingstar Antoine Griezmann sah kaum einen Stich gegen Lahm, darüber hinaus initiierte Guardiolas Sechser einige gefährliche Angriffe. Passiert nichts Unvorhersehbares, wird der 30-Jährige auch im Halbfinale gegen Brasilien rechts hinten auflaufen.

David Luiz (27/Brasilien): Stolze 60 Millionen Euro Ablöse war Luiz Paris St. Germain in diesem Sommer wert. Ob er diesen Mondpreis wert ist, sei mal dahingestellt. Aber alleine die Willenskraft, mit der sich der Innenverteidiger der Seleção in jeden Zweikampf schmeißt, ist beeindruckend. Sein tolles, wenn auch haltbares Freistoßtor ebnete gegen Kolumbien den Weg ins Halbfinale. Zudem stellte Luiz nacheinander Teo Gutierrez und Adrián Ramos kalt.
AbwehrWM-Spezial – die Top-Elf der Viertelfinals

Mats Hummels (25/Deutschland): Noch leicht grippegeschwächt ging Hummels in die Partie gegen Frankreich. Bei seinem 1:0-Siegtreffer in der 13. Minute war davon allerdings nichts zu spüren. Mit viel Power und absolutem Willen setzte sich der Dortmunder gegen Raphaël Varane durch. Ob ein leichtes Foul vorlag, interessiert am Ende niemanden mehr. Ab der 70. Minute ließen bei Hummels dann zwar die Kräfte nach, doch mit dem letzten Tropfen Sprit rettete sich der Innenverteidiger über die Ziellinie. Bis Dienstagabend hat der 25-Jährige nun Zeit, wieder vollständig zu regenerieren.

Jan Vertonghen (27/Belgien): Eigentlich ist der schlaksige Linksfuß ähnlich wie Benedikt Höwedes eher in der Abwehr-Zentrale beheimatet. Doch anders als der Deutsche schaltet sich Vertonghen mit Vorliebe in das Offensivspiel ein. Bei der 0:1-Niederlage gegen Argentinien entfachte der Spurs-Verteidiger viel Druck und schlug zahlreiche Flanken. Eine davon hätte Marouane Fellaini beinahe zum Ausgleich genutzt. Dass es mit dem jungen belgischen Team nicht für das Halbfinale reichte, lag zu allerletzt an der Leistung Vertonghens.
Mittelfeld

Mittelfeld

Wesley Sneijder (30/Niederlande): Vor dem Viertelfinale gegen Costa Rica wirkte Sneijder als Kreativkopf fast überflüssig im Spiel von Oranje. Weil der 30-Jährige alles andere als ein Sprinter respektive schneller Umschaltspieler ist, flogen viele Bälle über ihn hinweg. Da die ‚Elftal‘ gegen die Mittelamerikaner zu mehr Ballbesitz gezwungen war, hatte Sneijder fast zwangsläufig seine Szenen. Spielte einige kluge Seitenwechsel auf Arjen Robben. Seinen schönen Freistoß parierte der bärenstarke Keylor Navas. Mit Abstand seine beste Turnierleistung.

Toni Kroos (24/Deutschland): Die Spekulationen um seinen angeblich bevorstehenden Wechsel zu Real Madrid lassen den stärksten Passspieler im deutschen Team offenbar kalt. Beim 1:0 gegen Frankreich zeigte Kroos jedenfalls nicht die Spur von Nervosität. Seine Freistoßflanke fand schon früh den Kopf von Mats Hummels. Darüber hinaus profilierte sich Kroos beim Zustellen von Paul Pogba, der eigentlich das Offensivspiel der ‚Bleus‘ einleiten sollte. Die große Erkenntnis: Kroos kann auch Spielmacher von Juventus Turin erfolgreich aus dem Spiel nehmen.

Arjen Robben (30/Niederlande): Den stärksten Robben aller Zeiten hatten viele Experten bereits während der Vorrunde ausgemacht. Dabei war der eigentliche Rechtsaußen über weite Strecken in der Sturmspitze – also auf ungewohntem Terrain – unterwegs. Beim Elfmeterkrimi gegen Costa Rica durfte Robben dann wieder auf dem Flügel ran und überzeugte erneut. Diaz und Co. wussten sich zumeist nur mit Fouls zu behelfen, die der Bayern-Star nicht wie von Trainer Jorge Luis Pinto angemahnt zu spektakulären Flugeinlagen nutzte. Stattdessen ließ sich Robben zu keinem Zeitpunkt provozieren und verwandelte auch seinen Elfmeter souverän.

Hulk (27/Brasilien): Manchmal möchte man dem körperlich und technisch so starken Linksfuß zurufen, er sollte doch am besten Mal den Kopf hochnehmen. Denn zahlreiche seiner vielversprechenden Aktionen könnten noch ein besseres Ende finden, wenn er am Ende den Blick für den besser postierten Nebenmann hätte. Auch in der Partie gegen Kolumbien war Hulk wieder einmal stets gefährlich und verzeichnete einige gute Abschlüsse. Ob er in Abwesenheit des verletzten Neymar in dessen Rolle als Nationalheld schlüpfen kann, ist jedoch fraglich.

James Rodríguez (22/Kolumbien): Der Weltfußball hat ein neues Spielmacher-Juwel. Übersicht, Eleganz, ein starker Abschluss und der Wille, in der Rückwärtsbewegung Räume zu schließen – James vereint sämtliche Qualitäten, die ein moderner Zehner haben sollte. In der Partie gegen Brasilien war er erneut bester Offensivspieler auf dem Platz. Seinen Strafstoß verwandelte er sicher. Kein Wunder, dass Real Madrid angeblich bereit ist, 80 Millionen Euro für den Linksfuß von der AS Monaco zu bieten.

Angriff

Gonzalo Higuaín (26/Argentinien): Der Neuner der ‚Gauchos‘ ist wohl das, was man gemeinhin einen Schleicher nennt. Technisch im Vergleich zu seinen Offensivkollegen nicht besonders begabt, dazu nicht außergewöhnlich schnell oder mit anderen hervorstechenden Qualitäten. Dafür steht Higuaín sehr häufig richtig. Was bei der WM bis dato noch nicht so gut klappte, lief im Viertelfinale gegen Belgien (1:0) dann umso besser. Einen verunglückten Pass von Ángel di María verwertete der Rechtsfuß in bester Mittelstürmer-Manier. Dazu machte Higuaín an diesem Tag ungewöhnlich viele Bälle fest. Insgesamt seine mit Abstand beste Turnierleistung.

Monday, July 7, 2014

FC Barcelona angeblich an Hummels dran, BVB will Divock Origi

Im Sommer ist auf dem Fußball-Transfermarkt traditionell die Hölle los. Welcher große Klub schnappt sich welchen Star? Welcher Spieler verlängert seinen Vertrag und wer ist bei welchem Verein im Gespräch? t-online.de gibt einen Überblick über Gerüchte und News im Transfermarkt-Ticker.

 FC Barcelona jagt Mats Hummels 

Dortmunds Verteidiger Mats Hummels sorgt derzeit in Brasilien für Schlagzeilen. Der BVB-Star war bei Deutschlands Halbfinal-Einzug neben Manuel Neuer der wichtigste Mann auf dem Feld. Er gab der Abwehr die nötige Stabilität und erzielte den Siegtreffer gegen Frankreich. Diese Leistung lässt natürlich andere Vereine aufhorchen. Wie die spanische "Mundo Deportivo" berichtet, soll der FC Barcelona Hummels auf seiner Wunschliste haben. Bereits in der Winterpause machten erste Gerüchte die Runde, dass die Katalanen vor einer Verpflichtung des 25-Jährigen stünden. Der Vertrag von Hummels bei Borussia Dortmund läuft noch bis Juni 2017. Sein aktueller Marktwert beziffert sich laut "transfermarkt.de" auf 26 Millionen Euro.

 BVB  buhlt um belgischen WM-Aufsteiger 

Dass die WM in Brasilien eine große Bühne für junge Talente bietet, ist bekannt. Nutzt ein Spieler seine Chance und macht mit guten Leistungen auf sich aufmerksam, kann es schnell diverse Angebote großer Klubs geben. So auch im Fall des belgischen Youngsters Divock Origi. Denn bei dem 19-jährigen Mittelstürmer vom OSC Lille soll nun der BVB angeklopft haben. Nach Informationen des "Sunday Mirror" sollen die Dortmunder bereits ein Angebot über 14 Millionen Euro abgegeben haben. Wie der "kicker" berichtet, sei zudem auch der VfL Wolfsburg in den Poker um den Shootingstar eingestiegen.

Neuer Sechser: BVB schielt auf französischen Nationalspieler

Die Zukunft von Ilkay Gündogan hängt nach wie vor am seidenen Faden. Bald ist es ein Jahr her, dass der dynamische Stratege für Borussia Dortmund auf dem Feld stand. Die Schwarz-Gelben tun daher gut daran, die Augen nach potenziellem Ersatz offen zu halten. Ins Visier ist offenbar ein Nationalspieler der Équipe Tricolore gerückt.

Das Pech von Franck Ribéry war das Glück von Morgan Schneiderlin. Weil der Linksaußen des FC Bayern München wegen einer Rückenverletzung für die WM passen musste, rückte der defensive Mittelfeldspieler vom FC Southampton nach. Beim 0:0 gegen Ecuador durfte Schneiderlin dann sogar von Beginn an auflaufen und machte seine Sache mehr als ordentlich. Didier Deschamps ließ den Sechser nicht ohne Grund 90 Minuten auf dem Feld.

Trotz gültigen Arbeitspapier bis 2017 geht die Fachwelt daher davon aus, dass Schneiderlin in diesem Sommer zu einem Topklub in Europa wechseln wird. Die ersten Bewerber haben laut der französischen Sportzeitung ‚L’Équipe‘ bereits die Fühler ausgestreckt. In seiner heutigen Sonntagsausgabe nennt das Blatt neben dem SSC Neapel, Tottenham Hotspur und dem FC Arsenal auch Borussia Dortmund als Interessenten.

Beim BVB ist man weiterhin in Sorge, wie es mit Ilkay Gündogan weitergeht. Selbst wenn der Deutsch-Türke nach seiner Reha wieder ganz gesund wird, dürfte er erst nach der Wintervorbereitung wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sein. Zudem geht Sebastian Kehl in seine letzte Profisaison und ist daher nicht mehr unbedingt als Leistungsträger eingeplant.

Weltspitze in Sachen Balleroberung
Jürgen Klopp hat einen neuen Balleroberer im Visier

Schneiderlin könnte die Optionen für Trainer Jürgen Klopp erweitern. Der 24-Jährige ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung, bringt aber die Erfahrung von 69 Premier League-Einsätzen mit. Vor allem in Sachen Balleroberung macht Schneiderlin so schnell keiner etwas vor. Beleg: In der Saison 2012/13 war der Franzose mit 3,9 Ballgewinnen pro Spiel der beste Akteur der Premier League in dieser Disziplin. In der abgelaufenen Spielzeit landete Schneiderlin auf Platz 5 aller Spieler, was das erfolgreiche Tackling angeht. Zudem gehört er zu den laufstärksten Profis der Liga.

Was das Pressing angeht, gehört Schneiderlin zur Weltspitze. Dass es bei der WM nur zu einem Einsatz reichte, lag vor allem an der namhaften Konkurrenz aus Paul Pogba, Blaise Matuidi und Yohan Cabaye. In Zukunft wird sich der Staubsauger vor der Abwehr aber wohl bei einem renommierten Klub für die ‚Équipe Tricolore‘ empfehlen können. Sollte der BVB den Zuschlag erhalten, könnten die ‚Schwarz-Gelben‘ dem Ausfall von Gündogan entspannter begegnen. Und Klopp bekäme einen neuen Spieler ganz nach seinem Geschmack.

Sunday, July 6, 2014

Schalke 04 will nicht den Weg des BVB gehen

Das wurde kürzlich erklärt. S04 hat sich bewusst dazu entschieden, ein eingetragener Verein zu bleiben - und bietet somit das gewohnte Kontrastprogramm zu Schwarz-Gelb.

Gelsenkirchen. Vor Kurzem erklärte Borussia Dortmund auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz, dass neun Prozent der BVB-Aktien an einen strategischen Partner gehen. Der langjährige Sponsor Evonik sicherte sich diese Anteile für 27 Millionen Euro. Es sollen noch weitere Investoren gefunden werden. Auf Schalke ist dieses Modell nicht möglich, weil nicht gewollt.

Im Zuge der großen Diskussion beim Hamburger SV und der geplanten Ausgliederung der Profiabteilung durch die Initiative "HSV-Plus" kamen rund ums Berger Feld Gerüchte auf. Es hieß plötzlich, dass die Verantwortlichen von Schalke 04 Ähnliches vorhaben und deshalb mit den Planungen beginnen. Völliger Humbug, wie sich am Ende herausstellte. Trotzdem sah sich der Klub zwischenzeitlich genötigt, ein etwas scharfes Statement zu veröffentlichen – mit dem markanten Titel: "Das Märchen von der KGaA".

Heldt: "Nicht unser Weg"

"So wenig Schalke 04 seine Vereinsfarben zu Schwarz-Gelb ändern wird, so wenig Wahrheitsgehalt ist an diesem Gerücht", gab der Verein bekannt. Nun schaut man rüber zum Reviernachbarn und muss feststellen, dass Watzke, Zorc und Co. förmlich im Geld schwimmen müssen. Alleine die Verlängerung des Sponsorenvertrags mit Evonik bis 2025 soll über 200 Millionen Euro in die jetzt schon prallen Kassen spülen. Beeindruckende Zahlen.

Schalkes Manager Horst Heldt sagte unter der Woche erstaunt: "Es ist eine beachtliche Summe, die der BVB da generiert – so wie es in den Medien zu lesen ist." Dann schob der Sportvorstand hinterher, dass man selbst aber anders plane. "Das ist der Weg, für den sich der BVB entschieden hat. Das ist aber nicht unser Weg, wir sind ein eingetragener Verein und wollen das auch bleiben."

Wirtschaftlich hat sich der Erzrivale extrem gut entwickelt, was natürlich auch mit dem großen sportlichen Erfolg der jüngeren Vergangenheit zusammenhängt. Das erkannte am Ende dann auch Heldt an: "So viel Kapital lässt sich natürlich auch gut verteilen, von daher ist es ein großes Plus für den BVB."

BVB: Kommt ein WM-Shootingstar für Aubameyang?

Mit Adrián Ramos und Ciro Immobile hat Borussia Dortmund auf den Weggang von Robert Lewandowski reagiert. Dem Polen anschließen könnte sich Pierre-Emerick Aubameyang, der einige Offerten anderer Klubs vorliegen hat. Für den Fall der Fälle hat der BVB offenbar einen der Shootingstars aus Brasilien im Visier.

Wenn es um die Zukunft von Pierre-Emerick Aubameyang geht, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der Flügelstürmer traf in seiner Premierensaison bei Borussia Dortmund zwar starke 16 Mal in Pflichtspielen, blieb in Sachen Kombinationsspiel und Defensivarbeit aber eine Menge schuldig. Sollte ein lukratives Angebot beim BVB eintrudeln, könnte schnell Bewegung in die Personalie kommen. Der FC Chelsea und die AS Rom sollen Interesse haben.

Alternativen für Aubameyang hätten die ‚Schwarz-Gelben‘ offenbar schnell zur Hand. Vergangene Woche wurde der belgische U21-Nationalspieler Yannick Ferreira-Carrasco von der AS Monaco mit der Borussia in Verbindung gebracht. Wenige Tage später folgt ein noch größerer Fisch aus dem schier unerschöpflichen Teich an belgischen Talenten. Der ‚Sunday People‘ zufolge handelt es sich um WM-Shootingstar Divock Origi.

Der 19-Jährige steht noch bis 2016 beim OSC Lille unter Vertrag. Nach seinen guten Auftritten in Brasilien, mit denen er Romelu Lukaku den Rang als Stürmer Nummer eins ablief, mehren sich aber die Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied von Origi. Knapp 14 Millionen Euro soll das Juwel kosten.

Für Borussia Dortmund nach den jüngsten Sponsoren-Deals keine utopische Summe. Der belgische Youngster hat seine Stärken vor allem im Sturmzentrum, wo er trotz seiner jungen Jahre die Bälle sichern kann. Durch seine Schnelligkeit und seine Qualitäten im Eins gegen Eins ist Origi aber auch auf dem Flügel eine echte Waffe.

Reds hoffen auf den Zuschlag
Divock Origi ist angeblich Thema beim BVB

Eine interessante Option für den BVB könnte es auch sein, Origi unter Vertrag zu nehmen und zunächst noch eine Saison in Lille zu parken. Beim Tabellendritten der abgelaufenen Spielzeit könnte der Rechtsfuß Spielpraxis sammeln – auch international – und der BVB könnte in Ruhe schauen, wie sich Aubameyang und Adrián Ramos – und nicht zuletzt Origi – weiterentwickeln.

Einen ähnlichen Plan verfolgt auch der FC Liverpool, der Origi kaufen und verleihen will. Die ‚Reds‘ sind aber wohl nicht in der Pole Position, denn der Angreifer bevorzugt einen Wechsel nach Deutschland. Die Bundesliga würde sich über ein weiteres belgisches Talent mit Sicherheit freuen.

Saturday, July 5, 2014

BVB-Coach Klopp bittet zum ersten Training - 15 fehlen

Mit einer Laufeinheit hat bei Borussia Dortmund die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison begonnen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ließ Jürgen Klopp Leistungstests durchführen. Verzichten musste der BVB-Coach auf 15 Fußball-Profis.

"Die Vorbereitung wird eine Herausforderung, weil die Spieler nur tröpfchenweise zurückkommen", sagte Klopp. Nicht bloß neun Nationalspieler, die bei der Weltmeisterschaft im Einsatz sind oder waren, sondern auch zahlreiche Verletzte werden erst nach und nach auf den Trainingsplatz zurückerwartet. Trotzdem ist Klopp beim Thema Urlaub großzügig.

So sollen die WM-Fahrer, die noch zum Ende der abgelaufenen Saison englische Woche durch die Liga, Champions League und den Pokal bestreiten mussten, nach der WM in Brasilien bis zu vier Wochen Urlaub erhalten. "Jeder wird ausreichende Regeneration bekommen. Das ist wichtig", betonte Klopp. Zum Vergleich: Im Anschluss an die Europameisterschaft 2012 hatten die Nationalspieler des BVB zweieinhalb Wochen Pause. "Wir haben aber festgestellt, dass das nicht reicht", begründete Klopp am Samstag seine Entscheidung.

Für die deutschen Nationalspieler des BVB - Mats Hummels, Roman Weidenfeller, Kevin Großkreutz und Eric Durm - bedeutet dies, dass sie erst Mitte August in Dortmund wieder antreten müssen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Borussia aber bereits beide Sommer-Trainingslager hinter sich. "Das ist keine optimale Situation, aber wir sind es ja gewohnt, dass wir selten vollständig sind", meinte BVB-Kapitän Sebastian Kehl, der nach der kommenden Saison seine Karriere beenden wird.

Nicht zum Laktattest erscheinen mussten am Samstag die Neuzugänge Adrian Ramos aus Kolumbien, Ciro Immobile aus Italien und Dong-Won Ji aus Südkorea. Alle drei sind nach dem WM-Aus ihrer Teams noch im Urlaub. Ebenso weilte Marcel Schmelzer, der erst nach der Vorbereitung des DFB-Teams aus dem WM-Kader gestrichen wurde, noch in den Ferien.

Auch die verletzen Marco Reus, Ilkay Gündogan, Jakub Blaszczykowski und Manuel Saar sowie der leicht angeschlagene Nuri Sahin fehlten. Dafür nahm Innenverteidiger Neven Subotic acht Monate nach seinem Kreuzbandriss erwartungsgemäß erstmals wieder am Mannschaftstraining teil.