Nach einer Studie der TU Braunschweig ist Borussia Dortmund nicht nur die bekannteste Marke, sondern auch der sympathischste Verein im deutschen Profifußball. Der FC Bayern dagegen polarisiert.
Sie sind die großen Rivalen. Sie sind die beiden Mannschaften, die derzeit im deutschen Fußball den Takt angeben. Wenn auch der Vorsprung des neuen Deutschen Meisters FC Bayern mit 19 Punkten auf den Verfolger Borussia Dortmund etwas groß war, so sind sich alle einig, dass diese beiden Vereine das Maß aller Dinge sind. Ihre Spieler bilden das Gros der deutschen Nationalmannschaft, sie spielen den erfolgreichsten Fußball und teilweise auch den attraktivsten, das gilt insbesondere für den BVB.
Am Samstag kreuzen sich die Wege beider Vereine erneut: Im Berliner Olympiastadion stehen sich die Münchner und Dortmunder im DFB-Pokalendspiel gegenüber. Für die Bayern bietet sich die Chance, das Double perfekt zu machen und für den BVB die Möglichkeit, ihrer Saison ebenfalls mit einem Titel zu krönen. Wobei: Einen Titel haben sie doch schon inne.
Einer Studie eines Forscherteams der Technischen Universität Braunschweig um Professor David Woisetschläger zufolge verfügt Borussia Dortmund über die stärkste Markenwahrnehmung in Deutschland. Der BVB hat damit zum dritten Mal in Folge gewissermaßen die Markenmeisterschaft gewonnen.
Die Studie basiert auf einer bundesweiten Repräsentativ‐Befragung von insgesamt 4.063 Einwohnern im Alter zwischen 18 und 69 Jahren. Mit großem Interesse werden vor allem die Entscheider in den deutschen Fußballklubs auf die Ergebnisse schauen. Im wirtschaftlichen Wettbewerb als Marke möglichst bekannt zu sein, ist schließlich außerordentlich erstrebenswert.

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